SuS-Austausch-Blog


Was mit einer binationalen Schulleiterweiterbildung begann, wird nun durch einen Austausch von Schülerinnen und Schülern weitergeführt. 19 Schülerinnen und Schüler, eine Lehrerin und ein Lehrer verbringen die Woche vom 18. bis zum 23. November 19 an der Stadtteilschule Rissen (Hamburg) und wohnen als Gäste bei ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen. Im Juni 2020 findet dann der Gegenbesuch in Neuenegg statt.

1. Tag
Die grosse Reise steht endlich bevor! Das Abenteuer kann beginnen! Frühmorgens versammeln sich die Schülerinnen und Schüler und ihre Begleiter am Bahnhof um dann die fast 1000 km lange Fahrt nach Norddeutschland in Angriff zunehmen. Anspannung liegt in der Luft, Aufregung und Vorfreude. Der Zug bringt die Gruppe über Basel, Frankfurt und Hannover nach Hamburg. Als man endlich am Abend mit über zwei Stunden Verspätung in Rissen eintrifft, ist man froh, endlich dort zu sein. Herzlich ist der Empfang, nun geht es schnell - die Gasteltern nehmen die Schülerinnen und Schüler aus Neuenegg in Empfang und bringen ihre Gäste nach Hause.


2. Tag
Heute wurde das Schulgelände erkundet und man lernte sich näher kennen. Die erste Nacht bei den Gasteltern und den Gastschülerinnen und Gastschülern war für viele nur kurz. Alle trafen aber pünktlich in der Stadtteilschule Rissen ein, alle ausgerüstet mit einem leckeren Pausenbrot!

Auf einer «Selfie-Rallye» durch Hamburg besuchten die Neuenegger und Rissener Schülerinnen und Schüler verschiedene Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler in Hamburg. Es ging vom Hafen via Elbphilharmonie bis zum Rathaus. Ganz Glückliche trafen dabei den youtuber - Rapper Leon Machère!
Danach trafen sich alle zum «Dialog im Dunkeln»: Hier konnte man die Umwelt in völliger Dunkelheit erleben: Schifffahrt, Strasse überqueren, Markt besuchen.


3. Tag

Die Neuenegger Austauschchülerinnen und -schüler besuchen zusammen mit ihren Gastgeber-Kindern den regulären Unterricht in der Stadtteilschule Rissen. Auf dem Stundenplan stehen Englisch, Gesellschaftskunde, Deutsch und Hauswirtschaft. Wir erhalten einen spannenden Einblick in den deutschen Schulalltag, der sich gar nicht einmal so anders anfühlt als bei uns.

Nun geht's zu «Planten en Bloemen» zum Eislaufen.


4. Tag

Am Samstag ist hier an der Stadtteilschule Rissen Markttag. 
Die Besucher aus Neuenegg werden an Marktständen selbst produzierte 
«Nidletäfeli» und gebrannte Mandeln anbieten. Heute Vormittag begannen  die entsprechenden Vorbereitungen. Einkaufslisten wurden erstellt, 
Verpackungen geplant und Verkaufsstrategien festgelegt. Weiter arbeitete man an Informationsplakaten, um den 
deutsch-schweizerischen Austausch den Besucherinnen und Besuchern näher zu erklären und vorzustellen.
Schliesslich lernten die Rissener Jugendlichen zwei der bekanntesten 
Berner Pop-Songs kennen: 079 und Scharlachrot. Die Aussprache klingt schon sehr gut.
Den Nachmittag verbrachten die Besucherinnen und Besucher mit ihren 
Gastgeberfamilien. Auf weiteren individuellen Ausflügen lernten sie die 
Grossstadt Hamburg kennen.


5. Tag

Nun laufen die Vorbereitungen für den Herbstmarkt auf Hochtouren. Nidletäfeli und Gebrannte Mandeln wurden hergestellt. Am Nachmittag ging es erneut in die Grossstadt: Anziehungspunkt bildet der Dom, ein grosser Hamburger Vergnügungspark, der ähnlich wie bei uns  die «Schütz» 3 mal im Jahr aufgebaut wird. Einige besuchten etwas beschaulicher den berühmten Hagenbeck-Zoo oder den Weihnachtsmarkt am Rathaus.


6. Tag

Heute ist Markttag an der Stadtteilschule Rissen - alle Klassen sind auf irgend eine Weise am Markttag beteiligt und betreuen Stände oder engagieren sich für verschiedenste Aktivitäten. Die Schüler und Schülerinnen aus Neuenegg und aus Rissen betreuen zusammen einen Stand -im Schichtbetrieb - hier gibt es nun die selber angefertigten Süssigkeiten zu kaufen. Auch können die Besucherinnen und Besucher ein Fotoquiz über Bern und Hamburg lösen oder sie können über die Vielfalt der Mundartausdrücke schmunzeln oder auch staunen. Abends trifft man sich an der Schule zum Abschlussabend - ein Film wird gezeigt und es gibt Popcorn und Pizza. Etwas Wehmut kommt auf- die Austauschwoche ist viel zu schnell vergangen - morgen fahren die Neuenegger zurück in die Schweiz.  Zum Glück ist im Juni der Gegenbesuch in Neuenegg geplant - bis in den Sommer geht es ja nicht mehr allzu  lange!


7. Tag
Die Gasteltern bringen die Neuenegger Schülerinnen und Schüler zum Fernbahnhof Hamburg Altona. Die Austauschwoche ist zu Ende - noch steht die lange Fahrt in die Schweiz bevor - heute hoffen alle, dass man es in 9 Stunden schafft und die Züge nicht wie bei der Hinreise um fast drei Stunden verspätet sind. Man verabschiedet sich herzlich mit dem Wissen, dass man sich im Juni in Neuenegg wieder sieht. Der Zug fährt ab - schöne Erinnerungen an die Woche fahren mit - Müdigkeit macht sich breit. Ein grosses Merci an die Gastfamilien, die unsere Schülerinnen und Schüler sehr herzlich aufgenommen und betreut haben.  Ein grosses Dankeschön an die Lehrerschaft der Stadtteilschule Rissen, die vor Ort den Austausch bestens organisiert und betreut hat und auch an die beiden engagierten Begleitpersonen aus der Schweiz. Danke den beiden Schulleitern, die den Austausch ermöglicht haben.

Gruppenfoto am Bahnhof Hamburg Altona



TERMINE 2. QUARTAL SJ 2019/20


• Do, 19.12. - Adventsfeier in der Aula

• Fr, 20.12. - Schulschluss vor den Weihnachtsferien nach Stundenplan


TERMINE 3. QUARTAL SJ 2019/20


• Mo, 6.1. - Quartalstart ins 3. Quartal nach Stundenplan

• Wintersporttag an der Lenk - Daten noch offen

VORSCHAU


Adventsfeier in der Aula

Donnerstag, 19. Dezember 2019 - 19.00 Uhr - Aula SKZ Neuenegg


Sehen und gesehen werden

Im Herbst werden die Tage kürzer, oft ist es auch nass und grau und darum ist die Sichtbarkeit von Fussgängern, Velo- und Töfflifahrerinnen eingeschränkt. Eine funktionierende Beleuchtung ist zwingend und auch vorgeschrieben, auffällige und helle Kleider helfen mit Unfälle zu vermeiden! Darum gilt für alle Verkehrsteilnehmer -
Sicherheit durch Sichtbarkeit im Strassenverkehr!

AKTUELL


Neu und aktuell auf der Website

Stundenplan SJ 2019/2020 >>>

Lehrpersonen SJ 2019/2020 >>>

Schulmodell SJ 2019/2020 >>>

Schulorganisation SJ 2019/2020 >>>

Ferienplan bis 2024 >>>


 Schulbus SJ 19/20 - Fahrplan 2./3. Q. >>>

Tagesschule - Infos SJ 19/20

Stundenplan SJ 2019/20 - >>>



RÜCKBLICKE


Der OL fand statt am Donnerstag, 24. Oktober 2019. Besammlungsort war für alle SuS aus dem ehemaligen Amt Laupen das Schulhaus Dorf (Sporthalle), das Laufgelände befand sich im Forst-West, gelaufen wurde mit einer neuen Karte aus dem Jahr 2018, Vorstart und Start befand sich vor der Tannholzweid. Der Lauf war ausgeschrieben für alle SuS von der 5. - 9. Klasse. Gelaufen wurde in 7 Kategorien (Herren/Damen 7, H/D 8, H/D 9, HD 5/6). Unterstützt wurden die Schulen durch den OLG Bern (Markus Schenker).

Ein kleiner Blick in die Geschichte des «Amts-OL»

Vor 57 Jahren, im Herbst 1962, die Kubakrise zwischen der Sowjetunion (Regierungschef Nikita Chruschtschow) und den Vereinigten Staaten von Amerika (Präsident John F. Kennedy) war auf dem Siedepunkt, die Jugend tanzte Twist und Bill Ramsey sang «Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett‘» und im Kino schaute man den «Schatz am Silbersee» mit Pierre Brice als Winnetou und im Fernsehen wurde erstmals «Bonanza» ausgestrahlt - hatten zwei junge Lehrerkräfte - Hans Hofer in Gurbrü und Fritz Schär in Kriechenwil - eine Idee: «Wir schicken die Schüler mit einer 1:25‘000 Karte in den Wald und lassen sie die rot-weiss gefärbten Posten in Gruppen suchen!» - der «Schüler-OL des Amtes Laupen» war geboren!
Tausende Schülerinnen und Schüler der 5. - 9. Klassen mühten sich in der darauf folgenden Zeit jedes Jahr wieder mit Karte und Kompass in den Wäldern ab und suchten die versteckten Posten - eine Erfolgsgeschichte!
Das Wetterereignis des 26. Dezember 1999 stoppte die Geschichte des Amts-OL! Der Sturm «Lothar» veränderte die Wälder, nicht nur im Amt Laupen. Die OL-Karten wurden zu Makulatur und die Wälder kaum mehr für OL-Läufer begehbar.

Mit der OLG Bern als Partner konnte der OL 2012 - genau zum 50 Jahre Jubiläum - mit neuem Kartenmaterial wieder neu aufleben.
Fritz Schär, mit Hans Hofer zusammen der «Erfinder» des Amts-OL, hat in seinen Erinnerungen «gchramet» und folgenden bemerkenswerten Bericht verfasst - lesenswert! >>>

Feueralarm im Schulhaus!

Eine Schülerin hat im Korridor Rauch entdeckt, Rauch, der in dichten Schwaden aus dem Materialraum dringt und sich im oberen Stockwerk auszubreiten beginnt. Nach kurzem Zögern hat die Schülerin ihre Lehrerin informiert. Die Lehrerin weiss, was zu tun ist. Sie nimmt ihre Schülerinnen und Schüler zusammen und hastet dem noch rauchfreien Ausgang zu. Bevor sie das Schulhaus verlässt, drückt sie noch den Alarmknopf. Die Lektion endet nun auch für die anderen Klassen abrupt; alles bleibt liegen und die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrerinnen  und Lehrer verlassen geordnet das Schulhaus und hasten dem Sammelplatz auf dem Sportplatz zu. Dort besammeln sich die Schülerinnen und Schüler klassenweise; die Lehrerinnen und Lehrer kontrollieren die Vollständigkeit ihrer Klassen und melden die Vollständigkeit der Sammelplatzleitung. - Gut gegangen! Zum Glück war es nur eine Übung! Im Anschluss an die Evakuationsübung gibt der Stabschef des Regionalen Führungsorgans, Franz Schweizer, den Schülerinnen und und Schülern und der Lehrerschaft eine Rückmeldung zur Übung. auch er ist zufrieden und weist darauf hin, dass Ordnung und Übersicht auf dem Sammelplatz enorm wichtig sei. Nur so könnten fehlende Schülerinnen und Schüler im Ernstfall rasch an die im Einsatz stehende Feuerwehr gemeldet werden - im Ernstfall habe das Retten der Personen im Gebäude absolute Priorität. Die Schülerinnen und Schüler trollen sich - nun müssen noch die Unterrichtsräume aufgeräumt werden, dann ist Mittagspause!


Schulreisen

Schulreisezeit! Bei prächtigstem Sommerwetter unternehmen alle acht Klassen ihre Schulreisen in die nähere und weitere Umgebung. Das gemeinsame Erleben und das gemeinsame unterwegs sein standen dabei im Zentrum des Schulreisetages der Sekstufe I Neuenegg. Die Reiseziele waren wiederum vielfältig: Oeschinensee, Gasterntal, Twannberg, Lausanne, Brienzersee, Gurten und Belpau, die Aktivitäten ebenso: Wandern, Baden, Rodeln, Picknicken, Schlendern, Spielen, Rudern, die Bergwelt geniessen, usw. .


Seit über 30 Jahren ist die BAM die wichtigste Plattform für die Berufswahl im im Grossrum Bern. Auch in diesem Jahr besuchten wir die BAM in Bern. Schülerinnen und Schüler der achten Klassen erhielten einen Einblick in die Vielfalt der Berufe. Ganz einfach  konnten persönliche Gespräche mit  Berufsleuten und Lernenden geknüpft werden, hautnahes Erleben der Berufswelt stand  dabei im Zentrum.

Verabschiedungen SJ 2018/19

Berufslehren und Gymnasium

• 40 Schülerinnen und Schüler der beiden 9. Klassen wurden am Donnerstag vor den Ferien mit einem Abschlussfest aus der Schulpflicht entlassen. Aber für alle geht es im August weiter. Die meisten Schülerinnen und Schüler werden eine drei oder vier jährige Berufslehre beginnen, ein Teil der Schülerinnen und Schüler werden dazu berufsbegleitend die Berufsmaturitätsschule besuchen. Auch in diesem Abschlussjahrgang waren Berufslehren aus dem Dienstleistungsbereich (KV), dem Detailhandel, dem Gesundheitswesen und der Computertechnik besonders vertreten. Daneben werden einige Schülerinnen und Schüler mit einem Praktikum, einem berufsvorbereitenden Schuljahr oder mit einer Mittelschule beginnen. Aus den 8. Klassen werden nach den Sommerferien sechs Schülerinnen und Schüler in ein Gymnasium übertreten. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start in ihre neue Tätigkeit bzw. an ihrem neuen Schulort!

Pensionierung - Schulwechsel - Ende des Langzeitpraktikums

• Frau Marianne Haller wurde nach über 40 Jahren Arbeit als Lehrerin und Heilpädagogin auf Ende Schuljahr pensioniert. Sie unterrichtete in den vergangenen sechs Jahren als Heilpädagogin an

unserer Schule. • Frau Christine Kriesi war ebenfalls sechs Jahre als Heilpädagogin tätig. Sie verlässt die Sekstufe I Neuenegg, um an ihrem Wohnort wieder als Heilpädagogin tätig zu sein.

Beide Heilpädagoginnen haben an unserer Schule massgeblich dazu beigetragen, dass die Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Herausforderungen in die Regelklassen überhaupt möglich wurde.

• Frau Brigitta Zumbrunn verlässt die Schule nach 10 Jahren Arbeit als Lehrerin für NMM Natur bzw.NT, Sport und Mathematik. Frau Zumbrunn will sich beruflich  neu orientieren. Ihre Liebe zum Detail wird vielen Schülerinnen und Schülern in positiver und guter Erinnerung bleiben. So ermöglichte Frau Zumbrunn den Schülerinnen und Schülern z.B. in der Naturkunde Einblicke, die beim flüchtigen Betrachten unentdeckt geblieben wären.

• Mit dem Ende des Schuljahrs endet auch die Stellvertretungszeit von Laura D'Arcangelo. Frau D'Arcangelo unterrichtet während eines Schuljahres mit grossem Engagement das textile Gestalten. Ohne ihr Einspringen und ihre grosse Flexibilität hätten wir einen Teil des textile Gestalten nicht wie gewünscht und auch gefordert organisieren können.
• Herr Philipp Grossenbacher (fehlt auf dem Bild) und Frau Anja Fund haben auf Ende Schuljahr erfolgreich ihr Langzeitpraktikum abgeschlossen. Als Partnerschule der PH Bern, wir übernehmen eine Teil der Praxisausbildung der zukünftigen Junglehrerinnen und Junglehrer, begleiten wir Studierende ein ganzes Semester lang in der Schulpraxis.

Wir danken allen ganz herzlich für den grossen Einsatz für die Schule Neuenegg und wünsche allen einen erfolgreichen und befriedigenden Start in die nächste Lebens-, Arbeit- bzw. Ausbildungsphase!


Upcycling im TTG

Sitzhocker und Sitzkissen aus alten Jeans > Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte verwandeln mit einer Füllung aus alten Kleidern, Stoffresten und Decken.


Weitere interessante Berichte auf das SJ 2018/2019 finden Sie hier >>>


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Sekundarstufe I Neuenegg

Stuberweg 6

3176 Neuenegg



Aktualisiert am 4.12.2019